Die Wahrheit
über Welpen
Bei Goldie's Ranch legen wir Wert auf Offenheit und Ehrlichkeit. Wir sind stolz darauf, Ihnen nicht nur die Freuden, sondern auch die Realitäten der Welpenaufzucht und des Hundelebens näherzubringen. Hier erfahren Sie die ungeschminkte Wahrheit – von unseren Herzen direkt zu Ihnen. Entdecken Sie, was es wirklich bedeutet, einen Welpen bei sich aufzunehmen und zu erziehen.
Wir möchten die typischen Fragen und Missverständnisse rund um die Hundezucht und das Zusammenleben mit einem Welpen aufklären. Unsere kleine Familienzucht, Goldie's Ranch, basiert auf Ehrlichkeit und einem großen Herzen. Wir glauben, dass Transparenz der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung zwischen Hund und Mensch ist.
Mythen und Realitäten
Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass Welpen nicht nur Freude machen, sondern auch viele Mühen und Sorgen verursachen. Ganz zu schweigen von Kosten, schlaflosen Nächten, zerfetzten Teppichen und verkratzten Möbeln. Es ist eine große Verantwortung, die viel Geduld und Engagement erfordert und ZEIT.
Stimmt es, dass ein Hund viel Nerven kostet?
Golden Retriever und unsere Hybriden sind bekannt für ihr freundliches Wesen, aber sie sind auch individuelle Persönlichkeiten. Sie benötigen eine konsequente Erziehung, ausreichend Bewegung und geistige Auslastung, um ausgeglichen und glücklich zu sein. Ein ruhiger Hund ist das Ergebnis guter Erziehung, nicht nur der Rasse. Wird ihm langweilig, stellt er an, was er kann. Und er kann viel. :-D
Ja, ein Hund bellt und kostet Nerven. Es wird laute Phasen geben, Erziehungsherausforderungen und Momente, die die Geduld sehr auf die Probe stellen. Erst kommt der Zahnwechsel und dann die Pubertät. Er wird versuchen, zu tun und durchzusetzen, was ihm gerade Spaß macht und nicht immer das, was er sollte. Aber er schenkt auch unendlich viel Liebe, Loyalität und bereichert Ihr Leben auf unzählige Weisen.
Neben dem Anschaffungspreis fallen laufende Kosten für hochwertiges Futter, regelmäßige Tierarztbesuche (Impfungen, Check-Ups), Versicherungen, Hundeschule, Spielzeug und Zubehör an. Unerwartete Notfälle können ebenfalls hohe Kosten verursachen. Ein Hund ist eine langfristige finanzielle Verpflichtung.
Auch wenn wir unseren Vierbeiner lieben, es wird nicht immer nur ein Spaß sein.
Es ist ein Lebewesen mit Eigenheiten, das auf uns angewiesen ist und uns fordert in jeder Hinsicht. Wir sind müde und ausgepowert, aber unser Vierbeiner will Gassi gehen oder Zuwendung.
Ja, ein Hund benötigt sehr viel Zeit. Nicht nur für Spaziergänge, sondern auch für Training, Spiel, Fellpflege oder einfach nur zum Kuscheln und Dasein. Er ist ein Familienmitglied, das Ihre Gesellschaft und Aufmerksamkeit braucht, oft für 10 Jahre oder länger.
Ist Stubenreinheit einfach zu erreichen?
Stubenreinheit erfordert viel Geduld, Konsequenz und ständige Beobachtung. Es wird Unfälle im Haus geben, besonders am Anfang. Regelmäßiges nach Draußen bringen und Lob bei Erfolg sind entscheidend. Es ist ein Prozess, der Wochen dauern kann.
Welpen sollten anfangs nur sehr kurze Zeit alleine bleiben und dies langsam gesteigert werden. Kein Hund sollte über viele Stunden täglich alleine sein. Sie sind Rudeltiere und benötigen soziale Kontakte. Langes Alleinsein kann zu Verhaltensproblemen führen und den Hund psychisch und emotional sehr schaden. Er kann sogar krank werden.
Welpen sind entzückend, aber sie sind auch kleine Energiebündel, die alles erkunden – oft mit den Zähnen. Sie müssen Stubenreinheit lernen, kauen gerne auf Möbeln und benötigen von Anfang an viel Zeit, Aufmerksamkeit und Erziehung. Der Spaß kommt oft erst nach der anstrengenden Welpenzeit.
Bei Goldie's Ranch von Sweet Carolin, unserer kleinen Familienzucht, liegt uns die Ehrlichkeit besonders am Herzen. Wir sind keine große Zuchtanlage, sondern ein kleines Team mit großem ❤️. Wir teilen die Wahrheit, weil wir möchten, dass Sie eine fundierte Entscheidung treffen und wir gemeinsam eine glückliche Zukunft für unsere Welpen gewährleisten können und Sie nicht enttäuscht sind, wenn Ihr Welpe Ihnen mehr abverlangt, als Sie je vermutet hätten.
Ihr Welpe wird größer, geht durch die Flegeljahre mit Ihnen und irgendwann wird er das Zeitliche segnen.
Seien Sie stets an seiner Seite!
Er braucht Sie.
Deswegen möchten wir im Vorfeld informieren, was alles auf Sie zukommen könnte und dass nicht alles nur ein Spiel ist - ohne Ihnen Angst einzujagen.
Am Ende sollen Sie sagen können:
Die Freude war größer als alle Mühen!
Ehrlichkeit, die von Herzen kommt - damit Sie vorbereitet sind.
Gute Ratschläge:
Wenn Ihr Welpe Ruhe braucht, lassen Sie ihn schlafen. Nicht aufwecken.
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Baby, für das man immer sorgen muss.
Leichtes vorsichtiges Bürsten täglich wird ihm gut tun, massiert und entfernt groben Schmutz.
Kein Ziepen oder festes Drücken mit der Bürste, das ist nicht nötig und er wird es künftig nicht mehr leiden.
Unterbinden Sie jegliches Beiss- und Zwickverhalten vom 1. Tage an.
Spieltrieb kann immer zum Jagdtrieb werden.
Er hat die DNA vom Wolf vererbt bekommen, dies gilt es zu beachten.
Erlauben Sie kein Jagen anderer Tiere von Anfang an.
Grundkommandos und Leinenführigkeit sollten sobald wie möglich geübt werden und Ihr Vierbeiner aus dem FF beherrschen.
Er soll nicht ziehen und nicht in die Leine gehen.
Eine Welpenschule schadet nicht und kann sehr hilfreich sein.
Seien Sie stets sehr konsequent.
Das Alpha sind SIE und nicht der Hund.
Freilauf z.B. auf dem Bauernhof ist schön, birgt aber leider auch mehr Gefahr.
Ihr Hund darf nicht unangeleint irgendwo herum spazieren, was nicht Ihnen gehört. Nachbarn oder öffentliche Gelände, Wälder, Grünanlagen, Wege und Straßen, sind ohne Sie im Schlepptau tabu. Es gibt hierfür Schleppleinen für mehr Freiheit außerhalb von Menschenmengen und Wohngebieten. Ansonsten immer an kurzer Leine führen.
Ein Jäger, der einen Hund beim Wildern ertappt, darf ihn erschießen. Vermeiden Sie diese Situation.
Sollte er dennoch mal ausbüchsen, muss er auf Rückruf hören.
Machen Sie klare Ansagen ohne zu bestrafen.
Loben sie viel, wenn er was gut macht.
Sagen Sie niemals "mein Hund beißt nicht".
Essensverweigerung, Jammern und Durchfall direkt nach dem Umzug ins neue Zuhause sind normal, sollten aber nicht länger als 3 Tage andauern.
Frisches handwarmes Wasser muss immer bereit stehen und darf nie ausgehen.
Etwas Knochenmehl unter das Futter gemischt hilft meist sehr gut gegen Durchfall.
Bisschen Leberpastete ins Trockenfutter gestrichen ist unwiederstehlich und Ihr Welpe langt vielleicht trotz Heimweh und Umgewöhnung dennoch zu.
Die intensivste Phase mit dem größten Erziehungsaufwand (Stubenreinheit, Beißhemmung etc.) wird besser, wenn der Welpe zum Junghund wird (ca. 4 - 5 Monate). Die wirklich entspannte Phase tritt aber erst nach der Pubertät ein, was je nach Rasse bis zu eineinhalb Jahren oder länger dauern kann.
Merken Sie sich vor allem gut diesen Satz:
Was Häns-chen nicht lernt,
lernt Hans nimmermehr!
Es ist die pure Wahrheit. :-)))
TOI TOI TOI
Wenn alle Stricke reißen:
Wir empfehlen;
Wie führe ich meinen Hund an der Leine?
Der Hund wird klassischerweise links an der Leine geführt, um ihn verkehrssicher von der Straße abzuwenden und den Hundeführer als Hindernis zwischen Tier und Verkehr zu platzieren. Diese Gewohnheit stammt ursprünglich aus der Militär- und Polizeiausbildung, um die rechte Hand für die Waffe frei zu halten.
Hier sind die Hauptgründe:
- Verkehrssicherheit: Auf Gehwegen läuft der Hund so auf der Seite, die vom Verkehr abgewandt ist.
- Historischer Hintergrund: Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, wurde der Hund links geführt, damit die rechte Hand frei für Waffen oder Dienstutensilien blieb.
- Ordnung & Kontrolle: Es verhindert, dass der Hund vor die Füße läuft und der Halter stolpert.
- Hundesport: In Prüfungen und Vereinen ist das "bei Fuß" auf der linken Seite oft vorgeschrieben.
Es ist jedoch nicht zwingend, dass ein Hund ausschließlich links läuft. Wichtig ist vor allem, dass der Hund nicht zieht und auf beiden Seiten geführt werden kann, um eine einseitige körperliche Belastung (z. B. Nackenmuskulatur bei starkem Blickkontakt) zu vermeiden. Viele Experten halten eine verkehrsabgewandte Führung (Wechsel je nach Straßenseite) für sinnvoller als eine starre Linksführung
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